Heisser Auftakt auf dem Göttersee
Der erste Wettkampftag auf dem Rotsee hatte es in jeder Hinsicht in sich. Bei grosser Hitze lieferten sich die Athletinnen und Athleten intensive Rennen, die viel Spannung für die Finalentscheidungen am Wochenende versprechen.

Die besten Pararuderinnen und Pararuderer setzten bereits am frühen Morgen die ersten Ausrufezeichen, noch bevor die ganz grosse Hitze die Zentralschweiz erreichte. Claire Ghiringhelli sorgte gleich im ersten Rennen der diesjährigen Lucerne Regatta für Jubel beim Heimpublikum: Sie gewann den Vorlauf im PR1 mit klarem Vorsprung vor der Schwedin Ebba Einarsson und der Engländerin Katie O’Brien. Im PR1-Einer der Männer sicherten sich der Australier Erik Horrie und Benjamin Pritchard aus Grossbritannien die Siege in ihren jeweiligen Vorläufen.
Die aktuelle Weltmeisterin Fiona Murtagh (Irland) zeigte im Frauen-Einer eine starke Leistung und qualifizierte sich mit der schnellsten Zeit aller Vorläufe für den Halbfinal. Die Männer mussten aufgrund des grossen Teilnehmerfeldes bereits am ersten Wettkampftag zweimal antreten. Olympiasieger Oliver Zeidler (Deutschland) sowie seine Mitmedaillengewinner von Paris, Yauheni Zalaty und Simon van Dorp (Niederlande), zogen allesamt souverän in den Halbfinal ein. «Es war ein guter Tag für mich», sagte Zeidler nach seinem zweiten Rennen.
Zu den Höhepunkten der Regatta zählt traditionell der Achter der Männer. Die langjährigen Rivalen Niederlande und Deutschland trafen bereits im Vorlauf aufeinander, wobei sich die Niederländer mit einem Vorsprung von einer halben Bootslänge durchsetzten. Für den A-Final am Sonntag ist jedoch mit harter Konkurrenz zu rechnen, nachdem Grossbritannien und Australien in ihrem Vorlauf noch schnellere Zeiten erzielt hatten.
Der zweite Wettkampftag beginnt am Samstag um 9.05 Uhr Schweizer Zeit.