Optimale Ausgangslage für die LUCERNE REGATTA

Mic ZempUncategorized

Auch beim zweiten Weltcup der Rudersaison in Linz-Ottensheim war Jeannine Gmelin im Skiff eine Klasse für sich. Am Start des heutigen Finals liess sie ihre Konkurrentinnen, darunter auch die österreichische Lokalmatadorin Magdalena Lobnig, ziehen und rollte das Feld in gewohnter Manier von hinten auf. Nach 650 Metern lag sie bereits auf dem zweiten Zwischenrang. Kurz vor der 1000-Meter-Marke erhöhte die amtierende Weltmeisterin die Schlagzahl. Bald war es um die führende Lobnig geschehen. 500 Meter vor dem Ziel lag Jeannine Gmelin bereits 2.18 Sekunden vor der Österreicherin. Den Vorsprung baute sie bis ins Ziel sogar noch auf 3.41 Sekunden aus. «Ein gelungenes Rennen», freute sich Jeannine Gmelin am Siegersteg. «Jedes Finalrennen gibt mehr Rennroutine.» Beim dritten Weltcup auf dem Luzerner Rotsee (13.-15.07.) wird Jeannine Gmelin weiterhin im speziell markierten Shirt der Führenden in der Weltcupwertung antreten. «Ich freue mich auf die Heimatmosphäre.»

Bronzemedaille für den neu formierten Doppelzweier mit Roman Röösli und Nico Stahlberg Um 50 Hundertstelsekunden konnten Röösli / Stahlberg die zum Schluss stark aufkommenden Neuseeländer auf Distanz halten und sich hinter den Booten aus Grossbritannien und Deutschland den dritten Rang sichern. «Natürlich sahen wir die Neuseeländer in unseren Augenwinkeln näherkommen. Aber wir sahen auch, dass die vor uns liegenden Deutschen wieder in unsere Reichweite kamen», lachte Roman Röösli. Stahlberg wie auch Röösli haben an die Regattastrecke in Linz-Ottensheim, wo nächstes Jahr die WM stattfindet, nur die besten Erinnerungen. «2013 wurden wir hier im Doppelvierer gemeinsam mit Augustin Maillefer und Barnabé Delarze U23-Weltmeister.» Für Röösli bedeutet die Bronzemedaille nach Silber im Skiff vor drei Wochen in Belgrad schon der zweite Podestplatz an zwei Weltcupstarts. In welchem Boot und in welcher Besetzung Roman Röösli und Nico Stahlberg beim dritten Weltcup auf dem Luzerner Rotsee an den Start gehen werden, entscheidet sich in den nächsten Tagen.

Frédérique Rol / Patricia Merz – Podest um zwei Hundertstelsekunden verpasst Im hochkarätigen Final des Leichtgewichtsdoppelzweiers vermochten sich einzig die Italienerinnen bald mal leicht abzusetzen. Die restlichen Boote u.a. auch Frédérique Rol / Patricia Merz und die rumänischen Weltmeisterinnen kämpften Bug an Bug bis zur Ziellinie. Genau die Rumäninnen waren es dann aber, die ihren Bug zwei Hundertstelsekunden vor Merz / Rol über die Ziellinie schoben und sich hinter den Niederlanden den letzten Podestplatz sicherten. Mit der heutigen Leistung platzierten sich Merz / Rol mitten in der Weltelite mit minimalstem Zeitverlust. Sie zeigen, dass sie auf dem richtigen Weg sind und der Aufbau stimmt.

Der fünfte Schlussrang war es für die Frauen im Doppelzweier der offenen Kategorie mit Valérie Rosset und Pascale Walker. In einem Final, in dem das neuseeländische Siegerboot das Feld von ganz hinten aufrollte, konnten die beiden nicht in die Medaillenvergabe eingreifen. Indessen ist die Qualifikation für den A-Final eine deutliche Steigerung gegenüber dem B-Final und gesamthaften 7. Rang vor drei Wochen in Belgrad. Für beide war es die erste Finalqualifikation auf Stufe Weltcup.

Versöhnlicher Abschluss im Leichtgewichtsdoppelzweier Nachdem Julian Müller und Andri Struzina den A-Final wegen eines rudertechnischen Malheurs gestern verpasst hatten, zeigten sie mit ihrem Sieg im heutigen B-Final die richtige Reaktion. Die beiden setzten sich vom Start weg an die Spitze, vermochten den Rhythmus und das Tempo hoch zu halten, kämpften Bord an Bord gegen die hartnäckigen Dänen und verteidigten ihre Spitzenposition mit einem Vorsprung von 16 Hundertstelsekunden bis über die Ziellinie. Dieser Sieg bedeutet insgesamt der 7. Rang beim Weltcup im Leichtgewichtsdoppelzweier.

Jolanda van de Graaf, Kommunikation SRV

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